Live Überwachung mit IP Kamera

Live Überwachung mit Kameras
Das sind die Unterschiede zwischen Webcams und IP Überwachungskameras!

Viele Menschen kennen die Unterschiede zwischen einer Webcam und einer IP-Überwachungskamera nicht wirklich. So ist die erste Annahme zunächst einmal, dass sich diese beiden Kameratypen nicht wirklich unterscheiden. Deswegen sehen wir uns die genauen Eigenheiten der beiden einmal genauer an!

Anwendungsbereiche
Eine Webcam ist in den meisten Fällen direkt mit dem Laptop beziehungsweise am PC via USB verbunden. Die IP-Kamera hingegen arbeitet eigenständig und ist lediglich mittels eines Netzwerks mit dem Internet verbunden. Ebenso sind auch die Anwendungsbereiche der beiden unterschiedlich. Während eine Webcam für Videochats und eventuell Bilder verwendet wird, dient eine IP-Überwachungskamera, wie der Name schon erahnen lässt, zur Überwachung eines Bereiches. Inklusive einer Infrarot-Funktion kann sie sogar als Baby-Phone eingesetzt werden. Hier sollte allerdings immer beachtet werden, wie es um die Rechtslage steht. Der zu Überwachende Bereich muss das eigene Eigentum darstellen, da es sich ansonsten um eine Straftat handelt. Das bedeutet fremde Grundstücke als auch der angrenzende Bürgersteig darf ohne Zustimmung nicht aufgezeichnet werden.

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Steuerung und Bildqualität
Kameras gibt es in den unterschiedlichsten Ausführung, Funktionen und Farben. Dies gilt ebenso für unsere beiden. IP-Kameras gibt es in einer weitaus ausgefeilteren Version, der sogenannten PTZ (Pan, Tilt, Zoom). Dies bedeutet zu Deutsch, dass sich diese drehen lassen, horizontal sowie vertikal und auch das Zoomen möglich ist. Diese Funktionen können mittel App oder PC getätigt werden. Bei einer Webcam sind diese Möglichkeiten nicht gegeben. Sie zeichnet einzig und allein den Bereich auf, auf den sie ausgerichtet wurde. Dennoch punkten Webcams im Durchschnitt mit einer besseren Bildqualität. Die Angebote hierzu reichen von pixeligen 2 bis 3 Megapixel bis hin zu scharfen Full-HD. IP-Kameras sorgen Dank der heutigen Technik ebenfalls schon für tolle Bilder. Je nach Hersteller und Preisklasse reichen diese von blassen und flauen Bilder hinzu zu gut abgebildeten Farben. Dieselbe Qualität wie sie beispielsweise ein Smartphone bietet ist hier aber nicht gegeben.
Internetverbindung und Auflösung
Ältere IP-Überwachungskameras verfügen über einfache 640 x 480 Bildpunkte, das zum damaligen Stand der VGA-Auflösung nahe kommt. Bei den heutigen Modellen werden gerne schon 704 x 576 Bildpunkte verwendet und bieten dank 1 bis 2 Megapixeln schon eine recht gute Videofunktion. Die Aufzeichnung einer solche wird so gut wie immer via Ethernet-Netzwerkbuchse übertragen. Ein WLAN-Modul ist daher eher selten zu finden. Eine Webcam hingegen ist sobald sie eingeschaltet ist und der Zugriff eines Programmes wie beispielsweise Skype erteilt wurde sofort mit dem Internet verbunden. Des Weitern muss sich auch nicht gekümmert werden, ob die Bilder übertragen werden können, da diese nicht wirklich Komprimiert werden müssen. Bei den IP-Überwachungskameras hingegen ist dies im unteren Preissegment nicht immer der Fall, sodass gerade wenn Smartphones oder Computer noch Signale senden die Leistungsgrenze von IP-Kameras schnell erreicht ist.

Verarbeitung und Zubehör
In Sachen Verarbeitungsqualität darf bei IP-Überwachungskameras nicht unbedingt mit Wunderlingen gerechnet werden. In den meisten Fällen verfügen diese über ein Kunststoffgehäuse, manuelle Zoomringe und ein eher sperriges Handling. Erst bei renommierten Herstellern, die sich in den höheren Preissegmenten wiederfinden, ändert sich dies. Bei Webcams, ganz egal ob diese nun fest verbaut oder zusätzlich mit angeschlossen werden können, gibt es nicht viele Funktionen. Sie beschränken sich meist nur auf einen Ein- und Ausschaltknopf und die externen Modelle sind auch aus Kunststoff. Das Zubehör fällt bei beiden eher dürftig aus. Ein paar wenige Hersteller packen zu den externen Webcams als auch IP-Kameras noch eine Netzwerkteil oder einen Kameraträger hinzu. Meistens ist es allerdings nur eine Gebrauchsanweisung.